Covid-19 hat unser Leben fest im Griff – und sorgt leider dafür, dass Krankenhäuser an ihre Kapazitätsgrenzen gelangen. Nicht lebensnotwendige Operationen werden verschoben, wenn möglich werden Patienten ambulant behandelt. Dennoch gibt es viele, die auch in dieser schweren Zeit einen Platz in einem Krankenhaus brauchen. Ein Lösungsansatz: mehr Betten, untergebracht in den derzeit leerstehenden Messe- und Sporthallen der Nation.
Lösungen für die Raumeinteilung gibt es hierfür genug. OCTANORM zum Beispiel, bietet mit mobilen Reinräumen und modularen Trennwänden optimale Möglichkeiten, eine Sporthalle schnell in einzelne Behandlungsräume zu unterteilen. Aber was ist mit dem Bodenbelag? Vorhandene Böden sind nicht geeignet für die Ansprüche eines Behandlungszimmers.

Die Ansprüche an den Bodenbelag sind hoch:

  • Schnelle Verlegung, schneller Abbau
  • Das Material muss aggressiveren Reinigungs- und Desinfektionsmitteln standhalten
  • Rutschhemmend
  • Nach der Krise muss der Belag rückstandslos entfernbar sein
  • Die nötigen Kabel und Leitungen sollten möglichst unterhalb des Bodens verlegt werden

Als Spezialist für Bodenkonzepte aller Art haben wir uns mögliche Lösungen überlegt, die schnell und unkompliziert sind und den Ansprüchen entsprechen. Damit wollen wir als Firma unseren Beitrag in dieser schweren Zeit leisten.

 

1. Böden unterbauen

Die einfachste Möglichkeit, Bestandsboden zu schützen, ist mit einem Unterbau. Hier gibt es zwei schnelle, einfache Lösungen, die jeder Messebauer realisieren kann.

a) Unterbau mit HDF

HDF ist ein Holzwerkstoff. Die hochdichten Faserplatten sind stabil, widerstandsfähig und können wie Parkett verlegt werden. Dadurch wird der Bestandsboden geschützt und Bodenbeläge können problemlos darauf aufgebracht werden.
Die Verlegung ist relativ schnell, jedoch können unter dem Material nur dann Kabel verlegt werden, wenn man zuvor einen Unterbau aus Holz vorsieht, der recht zeitintensiv ist. Die Platten sind in den meisten Fällen nicht wiederverwendbar.

b) Unterbau mit Doppelbodensystem

Anders als der konventionelle Doppelboden aus HDF oder ähnlichem Material, ist ein Doppelbodensystem bereits auf eine gewisse Höhe angelegt, sodass Kabel und Leitungen problemlos darunter Platz finden. Die Panels sind wiederverwendbar und können in den meisten Fällen gemietet werden. EXPOMOBIL bietet drei verschiedene Systeme zur Miete an, die alle barrierefrei gestaltet werden können sich ideal als Unterbau eignen.

 

2. Der Bodenbelag

Selbstliegende PVC-Fliesen

Selbstliegende PVC-Fliesen sind in verschiedenen Farben erhältlich.

Für den Bodenbelag gibt es verschiedene Alternativen. Je nachdem, ob ein Unterbau gewünscht ist oder nicht, kann zum Beispiel klassische PVC Bahnenware verlegt werden, die mit Klebstoff oder Haftgitter auf dem Untergrund fixiert wird. Um diesen Belag wieder rückstandslos zu entfernen, muss zwingend ein Unterbau vorgesehen werden. Leider ist das Material in den meisten Fällen auch nicht wiederverwendbar.
Aber auch ohne Unterbau, nachhaltig und wiedereinsetzbar ist möglich. Unsere Empfehlung ist hier klar die selbstliegende PVC-Fliese mit Schwalbenschwanzverzahnung. Sie kann schwimmend verlegt werden – also ohne Verklebung direkt auf den Bestandsboden. Eine Vorbereitung des Bodens ist nicht nötig: die Fliesen werden auf den Boden gelegt, wie Puzzlestücke zusammengesteckt – fertig. Das Material ist hochbelastbar, widerstandsfähig, schallisolierend und hat leicht federnde Qualitäten, was Füße und Wirbelsäule entlastet. Und am Ende der Krise können die Fliesen schnell wieder aufgenommen werden und wiederverwendet werden.

Egal ob Bahnenware oder Fliese, PVC ist in jedem Fall der ideale Belag: er ist rutschhemmend, belastbar und leicht zu reinigen und desinfizieren.
Sprechen Sie uns gerne an – wir planen, liefern und verlegen Ihren Boden für Sie und bauen ihn nach Ende der Krise auch wieder ab.

 

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